unser 2 Monatsimpuls

Ich habe den Traum, dass wir als Gemeinde für die da sind, die Lie-be brauchen. Innerhalb und au-ßerhalb der Gemeinde.
Ich habe den Albtraum, dass wir als Gemeinde bedeutungslos werden, weil wir nur ungestört unsere eige-nen Bedürfnisse befriedigt haben wollen.

Ich habe den Traum, dass Liebe unser Beweggrund ist, auf andere zuzugehen.
Ich habe den Albtraum, dass wir da-zu verkümmern, von der Gemeinde nur etwas für unser eigenes Wohl-empfinden zu erwarten.
Ich habe den Traum, dass alle Menschen sich spontan bei uns wohl und willkommen fühlen. Egal, wie sie aussehen, was sie vertreten, oder wie sie sich ver-halten.
Ich habe den Albtraum, dass Men-schen sich spontan bei uns unwohl fühlen, weil sie umerzogen und zu-rechtgestutzt werden sollen, um ak-zeptiert zu sein.

Ich habe den Traum, dass wir un-sere Lebensaufgabe „Mission“ un-ter uns selbst und vor unserer ei-genen Haustüre sehen.
Ich habe den Albtraum, dass wir un-sere „Mission“ bei der Auslandsmis-sion belassen, um selber unbehelligt zu bleiben und uns nicht bewegen zu müssen.

Ich habe den Traum, dass wir de-mütig unsere eigenen Meinungen und Bedürfnisse zurückstellen, um ehrlich andere Menschen ken-nen zu lernen und zu verstehen.
Ich habe den Albtraum, dass wir un-sere eigenen Meinungen und Be-dürfnisse mit unserem Zeugnis für Jesus verwechseln, sodass andere nur in „richtig und falsch“ eingestuft, nur ein- oder ausgeschlossen wer-den.

Ich habe den Traum, dass sich Menschen in unserer Gemeinde zu Jesus bekehren, weil sie sich ge-liebt wissen.
Ich habe den Albtraum, dass sich Menschen von Jesus abwenden, weil sie in unserer Gemeinde Vorbedin-gungen empfinden, um geliebt zu werden.

Ich habe den Traum, dass Jesus die Liebe wecken und wachsen lassen kann, die er in unser Herz gelegt hat. Denn die ist unser größtes Kapital! Wir haben die Wahl.
Römer 5,5: Die Liebe Gottes ist aus-gegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Herzlich verbunden