unser 2 Monatsimpuls

Irgendwas mit mir geht nicht vorwärts.

Ich weiß aber auch nicht so genau, was „vorwärts“ wäre.

Oder doch? Heimlich?

Weiter geht deshalb nur 

das normale Abstrampeln. 

Tag für Tag.

Werde ich vom täglichen 

Abstrampeln festgehalten?

Von was genau?

Kann ich nichts ändern?

Oder lasse ich mich festhalten 

und bin nicht bereit abzusteigen?

Warum?

Will ich überhaupt 

„vorwärts“ kommen?

 

Was wäre „vorwärts“?

Und was wäre daran 

erstrebenswert?

Für welches Ziel würde ich 

den normalen Lauf der Dinge 

durchbrechen?

Mehr Einssein mit Gott wäre toll.

Mehr „Tuchfühlung“ mit Jesus.

Aber habe ich das nicht längst? 

Jedenfalls so allgemein?

Mehr Bewegung durch 

den Heiligen Geist wäre toll.

Mehr Beweglichkeit meinerseits.

Ich ahne, dass das möglich ist.

Ich ahne aber auch, 

dass mich das was kosten würde:

den gewohnten Platz, 

Liebgewordenes, 

Bequemes, 

Sicheres.

Warum ahne ich nicht, was mich 

daran reich machen würde?

Neues, 

Aktives, 

Segen.

Es geht nicht vorwärts.

Vielleicht muss ich etwas 

Gewohntes aus der Hand geben,

ohne sofort was Neues 

dafür zu kriegen.

Vielleicht ist das Glaube.

Dieser Zustand mit leeren Händen und sehnsüchtigem Vertrauen.

Diese eigenständige Beweglichkeit.

Ich ahne jedenfalls, 

dass ich die Wahl habe.

Jeden Tag. Auch heute.

Ich habe auch die Wahl, 

das auf morgen zu verschieben.

Aber dann geht’s nicht vorwärts.

Jesus sagte: Folge mir nach! 

Und er stand auf 

und folgte ihm nach.

(Matthäus 2,14)

 

Herzlich verbunden